Sagenhaftes Grischun (Band 3)

38.00 CHF

Vergessene Sagen & Legenden aus Graubünden. Fortsetzungsband.

Packende Wanderrouten mit Sagen und Legenden durch den Oberen Bund (heute: Surselva, Rhäzüns, Waltensburg, Disentis, Gruob, Thusis, Lumnez, Schams-Rheinwald, Misox, Avers, Chur mit Bezügen zum Piemont,  Wallis, Tirol, Bergell und zu Liechtenstein.

Mit Karten, Plänen und zahlreichen Illustrationen
Nacherzählt von Silvio Hosang. Mit einem Vorwort des Verlegers und des Nacherzählers.
Idee, Konzept, Projektleitung: Marc Philip Seidel

Erscheinungsdatum: Ende Oktober 2020. Vorbestellung: verlag@islandbooks.ch

Description

Die Routen in diesem dritten Band führen ins Bündner Oberland (Oberer Bund) durch die Bezirke und Talschaften von Chur nach Disentis, ins Lumnez, Somvix und ins Schams-Rheinwald, Avers und über die politischen Grenzen hinaus ins Wallis, Tirol, Piemont, Liechtenstein.

Die im vorliegenden Buch erstmals schriftlich festgehaltenen Nacherzählungen sind mehrere hundert Jahre alt und wurden über Generationen weitergegeben. Solche Erzählstränge reichen teils 900 Jahre und noch weiter zurück. Es mussten aussergewöhnliche Erlebnisse sein. Manchmal waren aber die darin erscheinenden Hexen und Teufel Wesen aus Fleisch und Blut.

Zur Buchtrilogie
Über 200 Erzählungen aus dem Gebiet der historischen Drei Bünde sind damit erstmals in Buchform greifbar und lassen die eine oder andere Bellezza und Hexe, Schreckensfigur und Geisterhand wieder aufleben. Die Buchtrilogie in Form von packenden Wanderführern begleitet uns zu Burgen und Schlössern, Klöstern und Kirchen im heutigen Graubünden und darüber hinaus.

Der Erfolg der bisherigen Publikationen einschliesslich “Legendäres Chur” und die Mundart-CD “Sagahafts Grischun” haben Nacherzähler und Verleger dazu bewogen, den Fundus an Texten in Form einer Reihe einem interessierten Publik.um zugänglich zu machen.

“Wenn alte Sagen zum Leben erwachen.” (Sarganserländer)
“Ein schelmischer Rundgang.” (Südostschweiz)
Ein packender Ausflug zu alten Sagen und Legenden. Geschichten sind aus dem Dornröschenschlaf erwacht.” (Büwo)

Weitere Informationen

Nach beinahe 900 Jahren schliesst sich mit der Niederschrift der Sagen & Legenden ein Zyklus, der sich letztlich um den Gründungsmythos der Freiherren von Vaz dreht.

Bereits die Anekdote, wie der Erzähler Silvio Hosang dazu kam, die etlichen Sagen und Legenden niederzuschreiben, ist legendär. Eines Tages klopfte nämlich eine weit über 90-jährige Handleserin und Wahrsagerin an seine Tür im bündnerischen Muldain. Sie sei auf der Durchreise nach Italien, wollte aber einen Umweg über Vaz machen, da hier noch eine uralte Familienangelegenheit zu regeln sei. So stellte sich heraus, dass diese sogenannte „Familienangelegenheit“ bis ins 11. Jahrhundert zurückreichte, nämlich eben in die Zeit, als der erste Freiherr von Vaz die Vorherrschaft übernahm. Das, was die Seherin erzählte, ist schier unglaublich und bringt – in Legendenform – verloren gegangenes Wissen in das kollektive Gedächtnis zurück. Tanja de la Ruota, so war ihr Name, beauftragte den Erzähler, dieses Wissen in Buchform der Nachwelt zu erhalten.

Burgherren, Hexen, Drachen, Märtyrer und Bischöfe… Um sie dreht sich so manche Sage und Legende, die über bald neun Jahrhunderte von einer an die nächste Generation mündlich weitergegeben wurde. Einige, die bekannteren, fanden bereits Eingang in so manches Buch. Doch es gibt Erzählungen, die – wenn noch nicht ganz aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden –, nur noch einer Handvoll Personen in Erinnerung geblieben sind. Zu diesen zählt Silvio Hosang, der seinen Vorfahren und weiteren Erzählern gut zuhörte. “Mit dem Vergessen der Historien verliert ein Volk seine Verwurzelung”, meinte einmal sein längst verstorbener Onkel. Jetzt, inzwischen selbst im Alter der Geschichtenerzähler angekommen, hat er über fünf Dutzend vergessene Geschichten zusammengetragen. Es sind meist Sagen und Legenden, die das dunkle Mittelalter schrieb. Die zähe unterdrückte Bergbevölkerung verstand es, sich mit Mut, List und Tücke gegen den ausbeuterischen Adel zur Wehr zu setzen. Doch Selbstsucht und Rache führten zu Verrat, Fehden und Meuchelei. Damals glaubte man noch an feuerspeiende Drachen, an rachsüchtige Teufel und an böse Geister. Wie ist das heute? Es liegt an Ihnen, liebe Leser, diese Erzählungen als wahr anzunehmen oder sie in die Welt der Sagen und Legenden zu verweisen…

Wohingegen im ersten Band die Routen durch die Bezirke Albula, Domleschg, Hinterrhein, Mittelbünden und Churer Rheintal führen, sind die Geschichten in zweiten Band aus den Bezirken und Talschaften Schanfigg, Churer Rheintal, Fünf Dörfer, Herrschaft, Prättigau, Davos, Oberhalbstein und Engadin

Ein überhaus unterhaltsames Buch mit über 80 Sagen & Legenden zusammengestellt in 16 Wanderrouten…

Weitere Informationen zum Kulturgutprojekt “Sagenhafte Schweiz” unter:

www.sagenhafteschweiz.ch  /  www.facebook.com/sagenhafteschweiz

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